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Im Rudolf Steiner Kindergarten SONNENBERG in Uster können Kinder von ca. 3 1/2 bis 7 Jahren, und in der Rudolf Steiner Spielgruppe SONNENBERG + REGENBOGEN von ca. 2 1/2 bis 5 Jahren in einer liebevollen Atmosphäre innerlich und äusserlich wachsen. Es wird vor allem dem Tätigsein und Erleben viel Raum gegeben. Pädagogische Mittel dazu sind: das freie Spiel, rhythmisch-musikalische Bewegungsformen, Geschichten und Puppenspiele sowie künstlerische Tätigkeiten. Dazu kommt die Pflege der Sinneserfahrungen durch das Arbeiten und Erleben mit den Elementen.
In einer Gruppe gleichaltriger Kinder haben die Kinder die Möglichkeit, sich zu entfalten, im Tun zu lernen und das soziale Zusammensein zu üben.

Der Kindergarten und die Spielgruppe basieren auf der Pädagogik Rudolf Steiners.

  • Rhythmus ersetzt Kraft und gibt Sicherheit.
    Ein rhythmisch gestalteter Ablauf führt die Kinder durch den Morgen, durch die Jahreszeiten und den ganzen Jahreslauf.
  • Gebt dem kleinen Kind einen dürren Zweig, es wird mit seiner Fantasie Rosen daraus spriessen lassen. (Jean Paul)
    Das Spielzeug aus verschiedenen Naturmaterialien ist Fantasie anregend. So kann sich ein einfacher Holzklotz in kürzester Zeit vom Baumaterial zum Bügeleisen, über das Telefon zum Schlittschuh verwandeln.
  • Man soll die Feste feiern wie sie fallen:
    Vom Geburtstags- zum Erntedankfest, vom Oster- zum Räbeliechtlifest. Mit den Kindern zusammen werden die Feste vorbereitet und teils mit und ohne Eltern gefeiert.
  • Kunst: Verzierung dieser Welt. (Wilhelm Busch)
    Im Kindergarten und in der Spielgruppe werden künstlerische Tätigkeiten angeboten wie z.B. Musik, Malen, Zeichnen, Basteln und Werken.
  • Wir meinen, das Märchen und das Spiel gehören zur Kindheit: Wir Kurzsichtigen! Als ob wir in irgendeinem Lebensalter ohne Märchen und Spiel leben möchten! (Friedrich W. Nietzsche)
    Puppenspiele, Märchen, Geschichten und Reigen
  • Froh zu sein bedarf es wenig und wer froh ist, ist ein König.
    Gemeinsam singen und musizieren. Sprachkompetenz fördern mit Värsli, Liedern und Sprüchen.
  • Ein freundliches Wort, das heute vom Baum fällt, kann morgen Früchte tragen. (Jüdisches Sprichwort)
    Freude am deutlichen Sprechen und Verstehen und am Zuhören und Erzählen.
  • Erzähle es mir – und ich werde es vergessen. Zeige es mir – und ich werde mich erinnern. Lass es mich tun – und ich werde es behalten. (Konfuzius)
    Vorgelebte Situationen wirken nachhaltiger auf Kinder und ihr Verständnis für Werte als wohlgemeinte Erklärungen.
    Elementare und alltägliche Erfahrungen im Umgang mit den Elementen, die
    Sinneserfahrungen ermöglichen.
  • Das Leben besteht in der Bewegung. (Aristoteles)
    Den Körper wahrnehmen lernen.
  • Hausarbeit ist Menschenarbeit und nicht Frauenarbeit. (Alice Schwarzer)
    Alltägliche Tätigkeiten üben wie backen, kochen, sammeln und putzen.
  • Zwischen Lachen und Spielen werden die Seelen gesund. (Arabisches Sprichwort)
    Im Miteinander können die Kinder soziale Fähigkeiten üben.
  • Vergiss nicht, dass jede schwarze Wolke eine dem Himmel zugewandte Sonnenseite
    hat.
    (Friedrich Wilhelm Weber)
    Die Kinder lernen, mit Konflikten umzugehen.
  • Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht. (Afrikanisches Sprichwort)
    Dem Kind Raum und Zeit schenken, sich zu entwickeln.
  • Das Kind in Ehrfurcht aufnehmen, in Liebe erziehen, in Freiheit entlassen. (Rudolf Steiner)
    Dem Kind Sicherheit geben durch liebevolle Beziehung.